Warum Prüfungssimulationen so wichtig sind

Warum sind Prüfungssimulationen so wichtig?!

Prüfungen fühlen sich selten wie „Wissen abfragen“ an, sie sind ein Gesamtszenario: Zeitdruck, Unsicherheit, ungewohnte Fragesteller. Simulationen bauen genau diese Situation nach und das macht sie so mächtig. Hier erkläre ich dir, warum Simulationen so effektiv sind und wie du sie konkret nutzen kannst, damit du in deiner Fachsprachprüfung ruhig, strukturiert und souverän auftrittst.

 

Die 6 größten Vorteile von Prüfungssimulationen

  1. Realitätsnähe reduziert Überraschungen
    Du kennst Ablauf, Prüfungsfragen und Prüfungszeit, das nimmt das ungewohnte Gefühl weg und lässt dich fokussierter arbeiten.

  2. Stress- und Prüfungsangst-Training
    Stress ist ein Reiz: je öfter du ihm unter realistischen Bedingungen ausgesetzt bist, desto weniger blockierend wirkt er am Prüfungstag.

  3. Zeitmanagement lernen
    Simulationen zeigen dir konkret, wie lange du für Anamnese, Aufklärung, Arzt-Arzt-Gespräch oder Dokumentation brauchst, und wo du kürzen musst.

  4. Gezieltes, individuelles Feedback
    Gute Simulationen geben dir punktgenaues Feedback (Sprache, Fachwortgebrauch, Satzbau, Aussprache, nonverbale Signale, Inhalt). Das ist effizienter als alleiniges Lernen.

  5. Fehler sichtbar machen, bevor sie punkten kosten
    Viele Fehler merkt man nicht selbst. Aufnahme, Video und Feedback machen Schwächen sichtbar und somit korrigierbar.

  6. Automatisierung von Prüfungsabläufen
    Routinen (z. B. Begrüßung, strukturierte Anamnese, Zusammenfassung, Schlussformel) werden automatisiert, das spart kognitive Kapazität in der Prüfung.


Muster-Ablauf einer 60-Minuten-Simulation (FSP)

  • 5 Min: kurze Begrüßung und Instruktion

  • 20 Min: Anamnese + klinisches Gespräch (Patient)

  • 5 Min: Feedback

  • 5 Min: kurze Pause / Gedankensortierung / Vorbereitung auf Patientenvorstellung

  • 20 Min: Patientenvorstellung und Arzt-Arzt-Gespräch

  • 5 Min: abschließendes Feedback inkl. Verbesserungsvorschlägen

  • Nach der Simulation: 20 Min: schriftliche Kurzdokumentation



Muster-Ablauf einer 60-Minuten-Simulation (FaMed)

  • 5 Min: kurze Begrüßung und Instruktion

  • 11 Min: Anamnese + klinisches Gespräch (Patient)

  • 5 Min: Feedback

  • 11 Min: Patientenaufklärung

  • 5 Min: Feedback

  • 11 Min: 1. Patientenvorstellung

  • 5 Min: Feedback

  • 11 Min: 2. Patientenvorstellung

  • 5 Min: Feedback

  • Nach der Simulation: 22 Min: schriftliche Kurzdokumentation

  • 15 min: Feedback + konkrete Übungen (Videoauszüge zeigen)

 

Konkrete Ziele, die du pro Simulation messen kannst

  • sprachliche Korrektheit (Zeitformen, Konjunktiv, indirekte Rede)

  • medizinische Struktur (PQRST, Systematik der Anamnese)

  • Zeitverteilung (war die Anamnese zu lang?)

  • Redemittel & Wortschatz (fachsprachliche Ausdrücke korrekt eingesetzt?)

  • nonverbale Kommunikation (Blickkontakt, Stimme, Pausen)

  • schriftliche Dokumentation (Struktur, Präzision, Passiv/Präteritum)


Wie häufig simulieren, ein praktischer Guide

  • Ab Anfang Vorbereitung: 1x / 2 Wochen (Lernphase)

  • Letzte 6 Wochen vor Prüfung: 1x / Woche

  • Letzte 2 Wochen: 2x / Woche (kurze, gezielte Sessions)

(Ziel: Routine + gezielte Fehlerkorrektur: passe die Frequenz an Zeit und Erschöpfung an.)

 

Tipps: So holst du das Maximum aus jeder Simulation

 

  • Wir zeichnen ein Video auf. Sieh dir das Video an und analysiere deine Gespräche selbst nochmal. Wir sind selbst oft die strengsten Bewertet.

  • Du erhältst konkrete Hausaufgaben: Nach jeder Simulation eine kleine, wiederholbare Übung.

  • Wir variieren Fälle: internistisch, chirurgisch, psychosozial, so bist du für alles gewappnet.

Kurze Liste: Übungen, die du sofort nach der Simulation machen kannst

  • 3x laut 30-sekunden-Zusammenfassung des Falls (Aufnahme optional)

  • 5-min Drill: PQRST-Fragen in 60 Sekunden üben

  • 10 Minuten: Korrektur von 1–2 fehlerhaften Sätzen (Zeitformen / Konjunktiv)

  • 1 schriftliche 6-Satz-Kurzdokumentation


Fazit: kurz und motivierend

Simulationen sind keine Spielerei! Sie sind das effizienteste Werkzeug, um Prüfungsstress zu vermindern, Sprache zu automatisieren und praxisrelevante Fehler aufzudecken. Wer regelmäßig, strukturiert und mit gezieltem Feedback simuliert, erhöht die Sicherheit, reduziert Überraschungen und verbessert messbar die Prüfungsleistung.

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